Kempensonnen

17. Mai 2016
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Kempensonnen

Es war ein phantastisches Pfingstlager (Pfila) in Kempen! Der Untermerzbacher Kreis (UMK) ist eine dufte Gemeinschaft! Ein kurzer Bericht:

Kempensonne-BadgeDem Motto „Kempensonne“ alle Ehre machte das Wetter über Pfingsten im Nordwesten der Republik. Mit 160 Pfadfindern aus befreundeten Stämmen waren die Evangelischen Pfadfinder Vogelsberg (EPV) in Kempen zu Gast in einem Pfinstlager des UMK, das allen Wetterankündigungen zum Trotz mit viel Sonnenschein und wenig Regen bedacht wurde.

Pfingsten ist in der Pfadfinderbewegung seit 100 Jahren ein fester Termin für große Zeltlager, die den Geist des Pfadfindens spüren lassen. Und so reisten in diesem Jahr eine Gruppe der  Vogelsberger Pfadfinder dicht an die holländische Grenze, um vier Tage buntes Programm zu erleben und aktiv mitzugestalten.

Angelehnt an das Brettspiel „Carcassonne“, dessen Name sich auf eine französische Stadt bezieht, gab es als „Kempensonne“ einen ganztägigen Pfadfinderlauf, bei dem Wissen, Können und Strategie gefragt waren. An den einzelnen Stationen galt es so unterschiedliche Aufgaben zu bewerkstelligen wie eine Seilbrücke zu bauen, Computertastaturen zusammenzusetzen oder sich mit entsprechender Ausrüstung 20 Meter einen Baum hinaufzuziehen.
Beim sogenannten „Abend der offenen Töpfe“, bei dem jeder Pfadfinderstamm ein Essen für ein gemeinsames Buffet zubereitet, konnten die EPV mit Currywurst vom heimischen Metzger und ihrer geheimen Spezialsoße sowie frisch gebrannten Mandeln als Dessert bei der Abstimmung den dritten Platz belegen.

Viele wilde Spiele und ausgedehnte Singerunden am großen Lagerfeuer gehörten ebenso zum Programm wie Workshops und Andachten. Bei einer nächtlichen Feier mit einem Stamm aus Karlstein am Main wurden drei Jugendliche neu in den Stamm aufgenommen und Andreas Scheufele zum Ranger und damit Teil der Stammesleitung befördert.

„Das Verbindende war bei diesem Zeltlager für alle spürbar“, resümiert Ranger Hannes, der in Alsfeld eine Gruppe der EPV leitet und im Sommer für die gesamte Infrastruktur eines Großlagers mit über 500 Pfadfindern verantwortlich ist. „Die Stämme kommen aus unterschiedlichen Regionen und Traditionen, sie gehören verschiedenen Verbänden an und tragen unterschiedliche Kluften, aber in Kempen war es wirklich eine große Gemeinschaft, auch über alle Altersstufen hinweg.“

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