Kurzbericht vom Pfila 2013

3. Juni 2013
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Das diesjährige “Pfila” (über Fronleichnam) war zwar ganz anders als geplant und anders als die letzten, aber es war doch ein voller Erfolg. Zunächst das Wetter: Nach Simons völlig zutreffender Sichtweise war es gar nicht schlecht. Es war nicht top, aber auch nicht schlecht – oder anders gesagt: es hätte viel schlimmer kommen können. Uns ist kein Zelt weggefolgen, wir sind nur ein bisschen abgesoffen (und das war unserer eigenen Schlamperei beim Bau zu verdanken), es hat längst nicht die ganze Zeit geregnet (was man gut merkt, wenn man wirklich draußen ist), es war nicht kalt (also nicht “richtig kalt”)…

Das Aufbauteam hat wunderbar in den Kohten und der Versammlungsjurte übernachtet. Auch danach spielte sich der allergrößte Teil unseres Lebens draußen ab, Mittagessen und Abendessen, Singerunde und alles andere gab es in der Jurte (mit schönem, wärmendem Feuer). Nur zum Schlafen waren die meisten im Haus (das wir wegen der Toilettenanlagen ohnehin mit dem Zeltgelände mitmieten mussten), – schlicht aus der Bequemlichkeit heraus, dass wir die Zelte nochmal an geeigneteren Stellen hätten aufbauen müssen – und das einigermaßen weit verteilt. Gute Standorte gab es genug (wir haben es in den AGs getestet) – und ja, bei dem Wetter hätte es Wassergräben um die Zelte herum gebraucht (wie das so üblich ist…), auf den leicht abschüssigen Wiesen wäre das sogar sehr einfach und erfolgreich gewesen. Egal. Es war Outdoor und Zelt genug, um als “Lager” durchzugehen.

Wie üblich ist das Wichtigste in einem Zeltlager das Miteinander. Und das gab es reichlich und vielfältig. Die beiden Meuten sind gut zusammengewachsen (ein Fremder hätte sie wohl nicht identifizieren können), die Scouts arbeiten inzwischen gut zusammen, wie die Meuten- und Sippenleitungen ja schon seit langem. Gerade die jungen Scouts haben sich bei diesem Lager sehr verantwortlich eingebracht (Reiseleitung mit der Bahn, Schwimmbad-Tour, Abbau der Jurte, Stationen bei den Wolfskopf-Proben etc.).

Schön auch, dass die abholenden Eltern schon ein wenig vom Pfadfinden gelernt haben und es gelassen genommen haben, dass die Reisegruppe mal wieder nicht mit dem angekündigten Zug gekommen ist (sondern eine sehr abenteuerliche eigene Verbindung gewählt hat, sogar mit Inter-City). Es ist eben nicht alles planbar (bzw. der Weltenlauf hält sich nicht an die gefassten Pläne).

PS: Leider haben wir den Abschlusskreis vergessen (weil der Gepäcktransport viel früher kam als vereinbart und dann alles etwas anders lief…) Schade, aber auch nicht zu ändern. Dafür haben wir andere schöne Lieder gesungen (und gelernt).

 

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